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Brenkhausen in der "Neuen Westfälischen"
Am 23.02.2013 hat die "Neue Westfälische" unserer Ortschaft eine Doppelseite gewidmet.
Behandelt werden die Themen "Geschichte des Ortes" und "Vereinsleben". Ein besonderer Dank gilt in diesem Zusammenhang unserem Ortsheimatpfleger, der die Zeitung mit den nötigen Informationen versorgt hat.
Die Artikel stehen im Anhang zum Download bereit.
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Termine 2013
Im Anhang befinden sich die Termine für das Jahr 2013.
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Leserbrief zum Thema Demographie in Höxter
Leserbrief zum Artikel „Kreative Ideen gegen leere Dörfer“ im Westfalen-Blatt vom 31.01.2013 (siehe Anhang) über das Gespräch des WB mit dem Bürgermeister von Höxter, Alexander Fischer sowie der Demographie-Beauftragten der Stadt Höxter, Sinja Mund, anlässlich der OWL-Kulturkonferenz in Corvey.
Wenn man die Ausführungen der Vertreter der Stadt Höxter zu den Fragen „Was ist bislang erreicht worden, und wie geht es mit dem Demographie-Prozess in der Kreisstadt weiter?“, in Brenkhausen liest, kann man sich eigentlich nur verwundert die Augen reiben und den Kopf schütteln. „Wir müssen etwas für die jüngere und die ältere Bevölkerung tun und nach Möglichkeit zumindest unsere Standards erhalten“, war die klare Antwort des Bürgermeisters auf die vorstehende Frage. Uns stellt sich in diesem Zusammenhang die Frage, wer denn mit „Wir“ gemeint ist?
Erschöpft sich das „wir müssen etwas tun“ damit, dass die eigens eingestellte Demographie-Beauftragte – übrigens kreisweit ein Novum, mit großem medialen Echo angekündigt, seit 2012 eine Demographie-Tour durch die Dörfer der Stadt Höxter durchführt und den Bewohnern anhand von Auswertungen aus dem Melderegister die Zahlen präsentiert, die verdeutlichen sollen, wie schlimm der demographische Wandel den jeweiligen Ort bereits getroffen hat bzw. noch treffen wird? Wenn dann behauptet wird, dass man in Brenkhausen kritisch auf die präsentierten Zahlen reagiert habe, weil die prognostizierten Zahlen so nicht bekannt gewesen seien, kann es sich nur um Einzelmeinungen handeln.
Das wir uns in Brenkhausen schon seit längerem intensiv mit diesem Thema auseinandersetzen lässt sich schon anhand unseres neuen Dorfgemeinschaftshauses belegen. Bereits im Herbst 2008 haben wir das Thema demographischer Wandel in unsere Überlegungen mit einbezogen, als im Zusammenhang mit der Einstellung des Schulbetriebs und den Überlegungen zur weiteren Zukunft des Schulgebäudes, die Idee entwickelt wurde, es zu einem Dorfgemeinschaftshaus umzubauen und als solches zu betreiben. In der seinerzeit erstellten Konzeption sind von uns hinsichtlich des Problems demographischer Wandel bereits unterschiedliche Lösungsansätze beschrieben und mittlerweile erfolgreich umgesetzt worden. Die Ortschaft Brenkhausen im Allgemeinen, und die ehrenamtlich handelnden Akteure im speziellen in diesem Zusammenhang als unwissend und unnötig kritisch hinzustellen ist schon mehr als starker Tobak. Bevor man einen solchen Artikel verfasst, sollte man sich umfassend informieren oder zumindest an der oben genannten Veranstaltung teilnehmen.
Wir möchten an dieser Stelle nicht nachkarten, aber es sei die Frage erlaubt, ob wir in Brenkhausen nicht bereits noch ein ganzes Stück weiter sein könnten als wir es ohnehin sind, wenn seinerzeit die Verhandlungen mit der Stadt Höxter zur Übernahme der alten Schule (Finanzierung, Mietvertrag etc.) nicht fast 2 Jahre (!) gedauert hätten. In dieser Phase hätten der Bürgermeister und insbesondere seine Verantwortlichen in der Spitze der Verwaltung das „wir“ mit Leben füllen können. Wir in Brenkhausen wünschen uns, dass sich die Unterstützung der Dörfer der Stadt Höxter nicht in der o. a. Demographie-Tour erschöpft. Der Bürgermeister hat betont, dass man nicht das „Füllhorn“ über den Dörfern ausschütten könne und das Miteinander auf den Dörfern entscheidend sei. Dies können die Akteure auf den Dörfern sicherlich nachvollziehen, sie dürfen allerdings bei der Bewältigung der vielschichtigen Aufgaben nicht gänzlich allein gelassen werden. Es würde die ehrenamtliche Arbeit unheimlich erleichtern, wenn die vor Ort handelnden Vereine/Institutionen über ein bescheidenes Budget verfügen, das zweckgebunden für kulturelle Zwecke eingesetzt werden könnte.
In jedem Dorf der Stadt Höxter gibt es Vereine/Institutionen, die sich um die kulturellen Belange im Ort kümmern. Deshalb möchten wir aus Brenkhausen den Bürgermeister bitten, sowohl in der Politik als auch in der Verwaltung eine Diskussion darüber anzustoßen, ob es nicht sinnvoll wäre, diesen Vereinen/Institutionen jährlich ein Budget, in Anlehnung an die Regelung der Bereitstellung von Mitteln für bauliche Instandhaltung, zur Verfügung zu stellen.
Kulturverein Brenkhausen e.V.
Oliver Markus und Josef Krekeler
Vorstandsmitglieder
Der Zeitungsartikel steht im Anhang zum Nachlesen und/oder Downloaden bereit!
Ebenfalls im Anhang zu finden ist die vom Westfalenblatt veröffentlichte Version des Leserbriefes.
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Neue Brücke freigegeben
Brenkhausen freut sich über die Querung des Mühlenbachs auf dem Klostergelände
VON BURKHARD BATTRAN
Brenkhausen. Unter großer Beteiligung der Bevölkerung ist am Samstagabend die neue Mühlenbachbrücke in Brenkhausen eingeweiht worden.
Das stabile, steinerne Brückenbauwerk ermöglicht auf direktem Weg den Zugang von der Kreisstraße K18 über Mühlenbach zum Pfarrsaal im Klosterbau. Ortsausschussvorsitzender Martin Finke dankte den vielen freiwilligen Helfern, die sich an der Verwirklichung beteiligt hatten. Fast 80 Brenkhäuser waren gekommen, um an der feierlichen Übergabe teilzunehmen.
Die Brücke ist weitgehend in Eigenleistung erstellt worden. „Wir sind in der Lage, viel auf die Beine zu stellen. Leider gelingt es uns nicht immer, das vorhandene Kräftepotenzial richtig zu bündeln“, sagte Finke. Dennoch war es gelungen, in nur knapp zwei Monaten Bauzeit die Brücke fertigzustellen. Insgesamt 24 Brenkhäuser Bürger hatten ehrenamtlich mitgeholfen.
Im Rahmen der feierlichen Übergabe hob Finke ganz besonders das Engagement von Bezirksverwaltungsstellenleiter Johannes Hüls hervor, der die neue Brücke zu seinem ganz persönlichen Projekt gemacht hat. „Johannes Hüls hat die Brücke geplant, die Bauarbeiten koordiniert, maßgeblich selbst mit Hand angelegt und darüber hinaus auch noch Materialleistungen im Wert von 900 Euro eingeworben“, lobte Ortsausschussvorsitzender Finke.
Statt der ursprünglich gedachten 3.000 Euro hat die Brücke den Ortsausschuss nur etwas mehr als die Hälfte gekostet. Das Geld stammt aus den jährlichen Bauunterhaltungsmitteln, die von der Stadt in Höhe von 5.000 Euro den Ortschaften zur Verfügung gestellt werden. Die bei dem Brückenprojekt eingesparten Mittel können nun für die weitere Sanierung der Toiletten in der zum gemeinsamen Dorfgemeinschaftshaus und Veranstaltungshaus der Vereine umgebauten alten Schule eingesetzt werden.
Seit Ende August wird die neue Brücke über den Mühlengraben bereits genutzt. Allerdings war dort bis kürzlich noch ein provisorisches Holzgeländer angebracht gewesen. Inzwischen ist das von einem Höxteraner Schmiedebetrieb gefertigte Eisengeländer geliefert und angebracht worden, so dass die Brücke nun endgültig und vollständig fertiggestellt ist. „Alles ist so solide und beständig konstruiert, dass diese Brücke die nächsten 100 Jahre und noch länger hält“, ist Bezirksverwaltungsstellenleiter Johannes Hüls von seinem Werk überzeugt.
Hans-Josef Fabritz, Diakon im Pastoralverbund Heiligenberg, der die Brücke segnete, freute sich, dass nun wieder ohne Umwege der Pfarrsaal im Kloster zu erreichen sei.
© 2012 Neue Westfälische
16 - Höxter (Kreis), Montag 26. November 2012
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